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Schöne Landschaft in der Racecourse-Alpen,

Das Ziel vor Augen haben…

… wenn Aufgaben schwerfallen.

Wie geht es dir, wenn du etwas erledigen musst, das du gar nicht gerne machst?

Schiebst du schwierige Aufgaben vor dir her? Oder prokrastinierst du sogar?

Manchmal fällt es uns schwer, den ersten Schritt zu machen. Wir sehen nur die anstrengende Arbeit, den Schmutz oder die vielen kleinen Aufgaben, die vor uns liegen. Dabei verlieren wir leicht das Ziel aus den Augen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich dich ermutigen, das große Ganze zu sehen und dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Eine anstrengende Renovierung

Zusammen mit meinem Mann renoviere ich zurzeit mein Zimmer.

Nach der Renovierung wird das Zimmer in drei Bereiche aufgeteilt sein:

  • In einem Bereich wird mein Kleiderschrank stehen.
  • Eine Schiebetür wird den Kleiderbereich vom Büro abtrennen.
  • Zusätzlich entsteht ein Beratungsraum mit einem Schlafsofa für Gäste.

Während ich diese Zeilen schreibe, befindet sich mein Zimmer noch in einem „Rohbauzustand“. Ein anstrengender Renovierungstag liegt hinter mir.

Die Wände sind kahl. Die alten Tapeten haben wir entfernt. Auch der alte Teppich und das Parkett mussten weichen. Teilweise mussten wir die Wände abschleifen und neu verputzen.

Die Zimmerdecke habe ich mit Rollputz gestrichen. Dafür musste ich längere Zeit über Kopf arbeiten. Bei den bisherigen Arbeiten sind viel Müll, Staub und Schmutz entstanden.

Ganz ehrlich: Staub und Schmutz im Gesicht, in den Haaren und an den Händen mag ich überhaupt nicht. Auch Farbkleckse auf der Kleidung sind für mich kein Wohlfühlerlebnis.

Ausmessen, Berechnen und Kalkulieren machen mir ebenfalls keine Freude. Schwere Gegenstände zu tragen und lange über Kopf zu arbeiten, ist für meinen Rücken und meinen Nacken anstrengend.

Gemeinsam schaffen wir es

Trotzdem haben wir die Aufgaben gut bewältigt. Dabei hat mich mein Mann mit seinem handwerklichen Geschick und seiner großen Motivation sehr unterstützt.

Wir beten täglich gemeinsam für die anstehenden Aufgaben. Am Abend danken wir Gott für den gelungenen Tag und für das Gute, was wir erlebt haben.

Wir spüren, dass Gottes Hand auf unserem Leben liegt. Er schenkt uns Segen, Kraft und Gelingen.

Das Ziel vor Augen

Wenn die Renovierungsarbeiten besonders unangenehm waren und ich „keinen Bock mehr hatte“, habe ich mir vorgestellt, wie schön alles später aussehen wird.

Ich sehe vor meinem inneren Auge bereits meinen fertigen Beratungsraum. Dort werde ich Gespräche führen und Menschen beraten. An meinem Schreibtisch werde ich erfolgreich arbeiten. In meinem Kleiderbereich werde ich meine schönen Kleider ordentlich aufbewahren können.

Diese Vorstellung hilft mir weiterzumachen.

Wenn mir Farbe in den Ausschnitt tropft, ich vom Staub husten muss oder mein Rücken und mein Nacken schmerzen, richte ich meinen Blick auf das Ziel.

Dann denke ich daran, wie schön und praktisch mein neues Zimmer sein wird. Ich freue mich darauf, dass aus dem jetzigen Chaos ein gemütlicher und vielseitiger Raum entsteht.

Ich danke Gott dafür, dass ich bald ein schönes, neues und ordentliches Zimmer haben werde. Ebenso bin ich dankbar, dass mein Mann und ich diese Aufgabe gemeinsam bewältigen können.

Was hilft dir beim Weitermachen?

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben Aufgaben, die du lieber vermeiden würdest.

Welche „unangenehmen Renovierungsarbeiten“ würdest du am liebsten umgehen?

Was motiviert dich nicht zu prokrastinieren, sondern eine Aufgabe anzupacken?

Manchmal hilft es, sich nicht auf die Anstrengung des Augenblicks zu konzentrieren.
Hilfreicher kann es sein, das Ziel vor Augen zu haben.

Frage dich:

  • Was möchte ich am Ende erreicht haben?
  • Wem wird das Ergebnis guttun?
  • Wie werde ich mich fühlen, wenn die Aufgabe erledigt ist?
  • Was ist der nächste kleine Schritt?

Jesus ist Anfang und Ziel

In meinem Leben ist der Glaube an Jesus Christus das Fundament meiner Gedanken und Handlungen.

Jesus ist der Anfänger und Vollender meines Glaubens. Er ist der Anfang, der Weg und das Ziel.

Darum möchte ich dich mit den Worten aus Hebräer 12,1–2 (HFA) ermutigen:

1 Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben – auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten.

2 Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den Tod am Kreuz und trug die Schande, die damit verbunden war. Jetzt hat er als Sieger den Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen.

Die Himmelsperspektive

Das Bild zu diesem Blogbeitrag zeigt eine schöne Landschaft mit einem weiten Blick auf die Berge.

Ein solcher Fernblick kann uns daran erinnern, unsere Aufgaben aus einer größeren Perspektive zu betrachten. Wir sehen dann nicht nur die Mühe des Augenblicks, sondern auch das Ziel, das vor uns liegt.

Ich wünsche dir einen Fernblick und einen Blick auf das große Ganze. Mögest du deine Aufgaben immer wieder aus der „Himmelsperspektive“ betrachten.

Sei gesegnet mit der Zuversicht, dass Jesus dir die Kraft gibt, die Aufgaben zu bewältigen, die vor dir liegen.

Sei gesegnet mit der Gewissheit, dass deine Zeit in Gottes Hand liegt, wenn du sie ihm anvertraust.

Sei gesegnet mit Lebensfreude, weil du weißt: Gott ist gut, und er meint es gut mit dir.

Herzliche Segensgrüße

Sandra / sanlight

Bildquelle: Gekauftes Bild von Pexels, iStock von Simon Dannhauer
Schöne Landschaft in der Racecourse-Alpen, Tegelberg, Ostallgäu, Bayern

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