DANKE

Vor kurzem habe ich die Aussagen von zwei älteren Personen – also noch älter als ich 😉 – mitbekommen, die mich etwas nachdenklich gemacht haben.

Die eine erzählte von den schönen früheren Zeiten, aber angesprochen auf Fotoalben aus dieser Zeit, sagte sie, sie habe Angst vor der Traurigkeit, die bestimmt aufkommen würde. Schließlich würden die meisten der Personen ja nicht mehr leben.

Die zweite Person dagegen erzählte, dass sie kürzlich alte Fotoalben angeschaut habe und sich sehr gefreut habe, über vieles was sie ohne die Fotos schon längst vergessen hatte. Und sie empfand tiefe Dankbarkeit!

Womit wir beim Thema angekommen sind…

Ich wünsche euch und mir, dass wir sowohl mit Dankbarkeit zurückschauen können, als auch mit Dankbarkeit nach vorne sehen.

Und ja, natürlich: Das Schwere und Traurige gibt es auch. Das möchte ich auch auf gar keinen Fall kleinreden! Es gibt auch eine Zeit zu trauern, und das ist sogar gut und wichtig. Doch das Leben geht weiter und auch wir müssen weitergehen. Wichtig dabei sind unser Fokus, unsere Einstellung.

Ist bei mir das Glas eher halb voll oder halb leer? Die Bibel spricht in Psalm 50,23 davon, Dank zu opfern! Opfern eben deswegen, weil uns nicht immer danach ist.

Wer Dank opfert ehrt mich. Er bahnt einen Weg, ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen.

Gott scheint das also wichtig zu sein! Und, er belohnt uns sozusagen dafür, wenn wir ihn an diesem Punkt ehren. Durch unseren Dank ebnen wir einen Weg, auf dem er uns sozusagen entgegenkommt und uns Heil und Rettung bringt.

Dankbarkeit ist eine durchweg positive Sache! Für Gott, für andere und auch für uns selber. Ein dankbarer Mensch ist ein angenehmer Mensch, denkt ihr nicht auch?

Ich meine natürlich nicht, dass man sich nicht mal ausheulen darf. Das darf und muss auch mal sein. Da braucht man ja nur einen Blick in die Psalmen zu werfen. Aber in aller Regel endet so ein Psalm mit Hoffnung und Lob Gottes. Es geht eben um den Grundtenor unseres Lebens. Ich glaube, jeder von uns möchte im Grunde dankbar sein, oder? Eine gute Nachricht am Rande: Man kann das trainieren. Jederzeit. Die Bibel spricht davon, dass wir unser Denken erneuern lassen sollen! Würde es also nicht gehen, würde es dort nicht stehen. Klar ist auch, dass wir dabei Hilfe brauchen. Wenn wir also wollen – Gott ist gerne bereit dazu. Es ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, dass man neue Gedankenmuster erlernen kann. Und sicher habt ihr schon mal von einem Dankbarkeitstagebuch gehört? Das kann man in jedem Buchladen kaufen. Ja, auch die Menschen, die ohne Gott unterwegs sind, wissen um den Wert von Dankbarkeit, und wir als Christen haben doch so viel mehr Grund dazu, oder?

So lasst uns mit Dankbarkeit zurückschauen, das Gute mitnehmen und aus den Fehlern lernen. Dann können sogar Fehler noch positives bewirken.

Wie aber können wir positiv nach vorne schauen?

In 2.Korinther 4,16-18 steht: Das sind also die Gründe, wedhalb wir uns nicht entmutigen lassen. Mögen auch die Kräfte unseres äußeren Menschen aufgerieben werden – unser innerer Mensch wird Tag für Tag erneuert. Denn die Nöte, die wir jetzt durchmachen, sind nur eine kleine Last und gehen bald vorüber, und sie bringen uns etwas, was von unvergleichlich viel größerem Gewicht ist: eine unvorstellbare und alles überragende Herrlichkeit, die nie vergeht. Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das, was wir sehen, sondern aufd das, was jetzt noch unsichtbar ist. Dann das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.

Die Tatsache, dass unser Körper uns“Probleme“ macht, und zwar je älter wir werden umso mehr ist ja eigentlich nicht gerade ein Grund für Dankbarkeit… Und jetzt kommt mal ein positives ABER. Aber die Tatsache, dass dieses nur vorübergehend ist und uns ein Leben mit unserem Gott in Ewigkeit erwartet ist doch ein gewaltiger Grund für Dankbarkeit und Hoffnung!

In 1.Thessalonicher 5,18 steht: Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es was er vo euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat!!!

Wir sollen nicht für schlimme Umstände danken, aber auch in schlimmen Umständen können wir danken. Zum Beispiel dafür, dass Er mit uns da durch geht, uns niemals alleine lässt, dass er uns versteht und mitfühlt, dass uns ein Leben mit Ihm erwartet, wo es keine Tränen und keine Schmerzen mehr gibt, und, und, und…

Das unterscheidet uns gewaltig von den Menschen die ohne Gott leben.

In einem Andachtsbuch von Max Lucado stand letztens ein Gedicht, was ich gerne mit euch teilen möchte:

Kann ein Mensch uns den Zutritt zum Himmel verwehren?

Eine Scheidung unser Himmels-Zuhause zerstören?

Alle Schuld unseres Lebens und jedes Versagen

sind längst schon mit Christus ans Kreuz geschlagen.

Vergebung und Leben Gott kostenlos gibt,

wir sind teuer erkauft und unendlich geliebt.

Also freun wir uns dankbar. Denn eigentlich zählt:

WAS WIR HABEN IST MEHR, ALS DAS WAS UNS FEHLT.

Eine dankbare Woche wünscht euch Dany


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